IBH-Online - Indikationen und Nutzen des Einsatzes von Medikamenten im Training von Hunden mit Verhaltensauffälligkeiten

IBH-Online – Indikationen und Nutzen des Einsatzes von Medikamenten im Training von Hunden mit Verhaltensauffälligkeiten

Wann

8. Dezember 2022    
18:00 - 20:30

Buchungen

Buchungen geschlossen

Veranstaltungstyp

IBH-Online “Indikationen und Nutzen des Einsatzes von Medikamenten im Training von Hunden mit Verhaltensauffälligkeiten” mit Dr. med. vet. Stephan Gronostay

EXKLUSIV FÜR IBH-MITGLIEDER

08.12.2022, 18 Uhr bis ca. 20 Uhr 30 – KEINE AUFZEICHNUNG

Jeder Mensch, der professionell oder ehrenamtlich Hunde betreut, kennt Hunde, die sich trotz bester Bemühungen in manchen Situationen sehr ängstlich, erregt, impulsiv oder aggressiv verhalten.  Durch die bisherigen Trainingsmaßnahmen hat sich das Verhalten nur wenig oder überhaupt nicht verbessert.

Im Alltag und im Kontakt mit seinen Menschen erlebt der betroffene Hund täglich Stresssituationen, die sich anhäufen und zu einem Stresszustand führen. Andauernder und starker Stress verursacht Veränderungen im Gehirn, die die Anpassungsfähigkeit und das Lernvermögen zunehmend einschränken und die Entwicklung neuer Verhaltensprobleme wie Zwangsstörungen oder Phobien begünstigen. Außerdem ist chronischer Stress häufig ein Auslöser für körperliche Erkrankungen, u. a. des Magendarmtrakts, der Haut oder des Immunsystems.

Die Auswirkungen eines Stresszustandes vermindern das Wohlbefinden des Hundes erheblich. In manchen Fällen stellt sich die Frage, inwieweit der Hund noch eine akzeptable Lebensqualität hat oder schon leidet.

Wenn die Lebenssituation für den betroffenen Hund kaum verbessert werden kann oder wenn erfolgreiches Training in der momentanen Situation sehr schwierig ist, kann es sinnvoll sein, über den Einsatz von Psychopharmaka nachzudenken.

Um diese Entscheidung treffen und die Hundebesitzer*innen kompetent beraten zu können, ist es wichtig, die Indikationen und Chancen einer medikamentösen Therapie zu kennen, aber auch über ihre Grenzen und mögliche Nebenwirkungen objektiv und sachgerecht aufklären zu können.

Dr. Stephan Gronostay wird folgende Inhalte im Rahmen der Online-Fortbildung darstellen:

  • Wann ist der Einsatz von Medikamenten, die das Verhalten beeinflussen, sinnvoll?
  • Auf welche Art und Weise wirken Psychopharmaka im Gehirn und beeinflussen die Regulation von Verhalten?
  • Welche Vorteile bietet der Einsatz von Medikamenten?
  • Wie verläuft eine medikamentöse Therapie?
  • Welche Medikamente können bei Hunden eingesetzt werden?
  • Welche Nebenwirkungen sind bei einer Therapie mit Psychopharmaka zu erwarten?
  • Welche Grenzen hat eine medikamentöse Therapie?

STEPHAN GRONOSTAY

Dr. med. vet. Stephan Gronostay arbeitet seit 2001 ausschließlich als verhaltenstherapeutisch tätiger Tierarzt mit Hunden, Katzen, Kaninchen und Papageien. 2003 erwarb er die Zusatzbezeichnung „Verhaltenstherapie“ der Landestierärztekammer Hessen (D) und schloss 2015 ein Aufbaustudium an der mit dem Diplom „C.E.A.V. Médecine du Comportement des Animaux Domestiques“ ab. Er gehört dem TOPTrainer-Netzwerk der Tierakademie Scheuerhof von Dr. Viviane Theby und hat die Modulreihe „Trainingsspezialist Hund“ von Katja Frey abgeschlossen. Seit Beginn seiner verhaltensherapeutischen Tätigkeit nutzt Dr. Gronostay ausschließlich sanfte und tierfreundliche Trainingsmethoden mit dem Schwerpunkt auf der positiven Verstärkung von erwünschtem Verhalten und einer sanften und vorausschauenden Kontrolle von Tierverhalten, welches beim Zusammenleben mit dem Menschen problematisch sein kann.

Der Link zum Meeting-Raum geht euch per Mail spätestens am Tag der Veranstaltung zu!

Es wird KEINE Aufzeichnung geben!

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